«Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.»
-Jacques-Yves Cousteau

GEMEINSAM STÄRKEN ENTWICKELN
In meiner logopädischen Arbeit richten sich meine Therapiemethoden nach den individuellen Bedürfnissen und Stärken der Patient:innen, sodass die Therapieziele stets fordernd, aber erreichbar bleiben.
In den letzten Jahren habe ich den Schwerpunkt meiner Praxis auf das Kleinkind- und Kindesalter gelegt. Jedoch sind durch meine langjährige Tätigkeit im Bereich der Neurologie auch erwachsene Patient:innen gerne willkommen.
Im Bereich der Kindertherapie kommen diverse therapeutische Konzepte zum Einsatz. Hauptsächlich wird über das gemeinsame Spiel gearbeitet, angesetzt bei den Stärken und Interessen des Kindes. So unterstütze ich das Kind darin, mit seinen sprachlichen Schwierigkeiten umzugehen und neue Kompetenzen zu erwerben. Dadurch findet ein individuelles Kennenlernen statt – ganz ohne Druck – und es wird eine gute Vertrauensbasis geschaffen. Kinder können durch diese spielerische Methode schon ab ca. 1,5 Jahren in ihrer Entwicklung gefördert werden.
Ich arbeite nicht nur mit Kindern oder Erwachsenen, sondern lege denselben Stellenwert auf die Beratung und Stärkung der Eltern und Angehörigen (siehe: Marte Meo). Dadurch möchte ich ihnen zeigen, was alles möglich ist, wenn man an gemeinsamen Zielen arbeitet – denn Eltern kennen ihr Kind am Besten!
Ich begleite Kinder bei:
- Interaktionsstörungen (z.B. kein/wenig Blickkontakt, Kind spricht nicht)
- Sprachentwicklungsstörungen und -verzögerungen ab dem ca. 2. Lebensjahr (z.B. Kind spricht weniger als 50 Wörter mit 2 Jahren;, unverständliche Aussprache, Auffälligkeiten in sozial-kommunikativen Situationen, Probleme in Grammatik oder beim Erzählen)
- Sprachverständnisstörungen
- Phonologischen Störungen (z.B. „Sule“ statt „Schule“, „Lad“ statt „Rad“)
- Artikulationsstörungen (z.B. S-Fehler, „lispeln“, „nuscheln“)
- Myofunktionellen Störungen (z.B. offene Mundhaltung, interdentale Zungenruhelage, inkorrektes Schluckmuster, Lutschgewohnheiten, schnarchen – siehe Dentosophie)
- Autismus-Spektrum
- Selektiver Mutismus
Erwachsene unterstütze ich bei:
- funktionellen und organischen Stimmstörungen (z.B. heisere Stimme, Räusperzwang, Sprechanstrengung, Schwierigkeiten beim Singen…)
- myofunktionellen Störungen (z.B. falsches Schluckmuster)
- Artikulationsstörungen (z.B. S-Fehler, „lispeln“, „nuscheln“)
- Fazialisparesen (Gesichtslähmung)
- neurologischen Sprach- und Sprechstörungen (z.B. nach Schlaganfall: Aphasie, Dysarthrie)